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24-Stunden-Rennen mit „Pro Handicap-Team“

Mit 3 Händen durch die „Grüne Hölle“

Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring hat in den letzten 15 Jahren eine beachtenswerte Entwicklung genommen. Während 1996 noch seriennahe Tourenwagen den Ton angaben, dominieren heute die GT-Werksmannschaften von Audi, Porsche und BMW. Das Rennen auf der Nürburgring- Nordschleife zählt zu der größten Motorsportveranstaltung der Welt. Ende Juni war es wieder soweit und das Motorsportwochenende der Extraklasse und über 200 Rennwagen wurden von mehr als 700 Fahrern einmal rund um die Uhr durch die „Grüne Hölle“ pilotiert.

Mitten im Geschehen stand Wolfgang Müller und sein Team vom „Pro Handicap e.V.“. Bereits zum 7. Mal in Folge konnte das Duisburger Team zeigen, was trotz Behinderung in der Oberliga des Motorsports möglich ist. Was ist der „Pro Handicap e.V.“? Die seriöse Hilfsorganisation setzt sich nicht nur für die Integration von körperlich und geistig behinderten Menschen im Alltag ein, sondern gibt Hilfe - stellungen in verschiedensten Lebenssituationen. Angefangen von der Jobsuche bis hin zum Kauf eines behindertengerechten Autos. Oberstes Ziel ist es, das Leben behinderter Menschen noch ein Stück lebenswerter zu machen.

Das besondere dabei ist, das der Gründer des Vereins, Wolfgang Müller dieses internationale Motorsport-Event mit nur einem Arm fährt. Dabei gibt es keine speziellen Lenk- oder Schalthilfen im Audi TTs. Das wäre mit dem Reglement auch gar nicht vereinbar. Unterstützt wird Wolfgang Müller von Oliver Rudolph, der schon seit 2007 mit am Steuer des Audis sitzt. „Das 24-Stunden-Rennen lässt sich kaum planen, es passieren immer andere Dinge, das Wetter ist immer anders, vieles ist einfach unberechenbar“, sagte Wolfgang Müller vor seinem Rennen. Das Team ging hoch motiviert an den Start. Die Ergebnisse der letzten Jahren zeigten schließlich ganz klar, dass Wolfgang Müller und Oliver Rudolph von einem beständigen sowie verlässlichen Auto, guten, kompetenten Mechanikern und perfekter Teamarbeit profitieren und sich im Vorfeld keine Sorgen machen müssen.

Mit dabei als Sponsor ist auch immer das Unternehmen WKR Tuning mit ihrem Chef Michael Lorz aus Abenberg, die sich für den Motorantrieb verantwortlich zeigen. Hier wird die Leistung hinsichtlich der spezifischen Anforderungen in puncto Streckenprofil, Streckenlänge, Witterung etc. optimiert. Das Auto lief im Rennen super. Im Bereich Hohe Acht waren die Reifen noch nicht auf Tempera- Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring hat in den letzten 15 Jahren eine beachtenswerte Entwicklung genommen. Während 1996 noch seriennahe Tourenwagen den Ton angaben, dominieren heute die GT-Werksmannschaften von Audi, Porsche und BMW. Das Rennen auf der Nürburgring- Nordschleife zählt zu der größten Motorsportveranstaltung der Welt. Ende Juni war es wieder soweit und das Motorsportwochenende der Extraklasse und über 200 Rennwagen wurden von mehr als 700 Fahrern einmal rund um die Uhr durch die „Grüne Hölle“ pilotiert. Mitten im Geschehen stand Wolfgang Müller und sein Team vom „Pro Handicap e.V.“. Bereits zum 7. Mal in Folge konnte das Duisburger Team zeigen, was trotz Behinderung in der Oberliga des Motorsports möglich ist.

Was ist der „Pro Handicap e.V.“? Die seriöse Hilfsorganisation setzt sich nicht nur für die Integration von körperlich und geistig behinderten Menschen im Alltag ein, sondern gibt Hilfe - stellungen in verschiedensten Lebenssituationen. Angefangen von der Jobsuche bis hin zum Kauf eines behindertengerechten Autos. Oberstes Ziel ist es, das Leben behinderter Menschen noch ein Stück lebenswerter zu machen. Das besondere dabei ist, das der Gründer des Vereins, Wolfgang Müller dieses internationale Motorsport-Event mit nur einem Arm fährt. Dabei gibt es keine speziellen Lenk- oder Schalthilfen im Audi TTs. Das wäre mit dem Reglement auch gar nicht vereinbar. Unterstützt wird Wolfgang Müller von Oliver Rudolph, der schon seit 2007 mit am Steuer des Audis sitzt. „Das 24-Stunden-Rennen lässt sich kaum planen, es passieren immer andere Dinge, tur. Man verlor den Grip, der Rennwagen fuhr in der Kurve einfach geradeaus und schlug mit 120 km/h in die Leitplanke ein. „Es war natürlich klar, dass wir uns von so einer Lappalie nicht ausbremsen lassen würden. Die Mechaniker machten einen Superjob. Letztendlich sind wir wieder aus der Box gefahren, zurück auf die Strecke und es immerhin auf Klassenrang 6 geschafft, auch im Gesamtklassement sind wir noch auf Position 103 von 202 Startern gewertet worden. Ohne den Einschlag in der ersten Runde hätten wir mehr erreichen können, dennoch sind wir stolz auf unsere Leistung“, so Wolfgang Müllers Resümee einige Tage nach dem Rennen.

Frankens Auto&Biker Journal 08/2011
 - 24-Stunden-Rennen mit „Pro Handicap-Team“ - Schatten über Bild in der rechten Spalte

Möchten Sie noch mehr über das Engagement dieses Vereins erfahren, besuchen Sie doch die offizielle Homepage www.pro-handicap.com.

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